Boxspring vs. Lattenrost - moebelverkauf.ch

Boxspring vs. Lattenrost: Was passt zu Ihnen?

Boxspring-Betten liegen im Trend – Lattenrost/Einlegerahmen sind der Klassiker. Doch jenseits der Optik entscheidet nicht die Mode, sondern Ergonomie, Klima und Pflege darüber, wie gut Sie nachts wirklich regenerieren. Dieser ausführliche Leitfaden hilft Ihnen, die richtige Bauweise für Ihren Körper, Ihr Schlafzimmerklima und Ihren Alltag zu finden.

Entscheidend ist weniger der Name des Systems als die Ergonomie im Team aus Matratze + Lattenrost bzw. Einlegerahmen (Unterfederung): Die Schulter muss einsinken, die Mitte tragen, die Wirbelsäule bleibt neutral, und das Bettklima fühlt sich trocken-warm an. Im Doppelbett funktioniert 2×90 cm auf getrennten Lattenrosten meist ruhiger – ein Topper schliesst die Ritze. Boxspring (federnder Unterbau) und Lattenrost (Leisten/Teller) können beide hervorragend funktionieren – wenn sie zur Matratze passen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Prinzip: Ergonomie schlägt Etikett

  2. Systeme verstehen: Boxspring vs. Lattenrost

  3. Ergonomie-Bilder: Was „richtig liegen“ heisst

  4. Material-Paarungen: Welche Matratze passt auf welchen Unterbau?

  5. Doppelbett-Lösungen: Ruhiger schlafen zu zweit

  6. Bettklima & Pflege: Trocken-warm statt tropisch

  7. Entscheidungsmatrix & Mini-Test

  8. Probeliegen: 7-Punkte-Protokoll

  9. Checklisten

  10. FAQ

  11. Hinweis: Probeliegen & Beratung im Brunaupark Zürich

  12. Grundidee: Wie Sie richtig vergleichen

  13. Boxspring kurz erklärt – Aufbau, Stärken & Grenzen

  14. Lattenrost/Einlegerahmen + Matratze – Aufbau, Stärken & Grenzen

  15. Ergonomie, die zählt: Wirbelsäule, Schulter, Taille, Kissen

  16. Bettklima & Durchlüftung: ruhig, trocken-warm statt feucht-kühl

  17. Materialien im System: Federkern, HR/HRC-Schaum, Latex, Visko

  18. Doppelbett-Setup: 2×90 cm, Bewegungsübertragung & Topper

  19. Einstiegshöhe, Stabilität, Optik & Stauraum – was „drumherum“ zählt

  20. Pflege & Lebensdauer – was das System wartungsarm macht

  21. Für wen was? Typische Profile & Entscheidungshilfen

  22. Einkauf mit Plan: Probeliegen Schritt für Schritt

  23. Unaufdringlich hilfreich: Live vergleichen im Brunaupark Zürich

  24. Fazit

 

1) Prinzip: Ergonomie schlägt Etikett

  • Schulter-Komfortzone + tragender Mittelbereichgerade Wirbelsäule in Seitenlage; in Rückenlage keine LWS-Hohlstelle. Punktelastische Matratzen geben nur dort nach, wo Druck entsteht.

  • Lattenrost (Leisten/Teller oder federnder Unterbau) trägt wesentlich zum Liegekomfort & zur Lebensdauer bei – sie muss zur Matratze passen (ideal verstellbar).

  • Probeliegen ist das A und O: Schuhe aus, mit Kissen wie zu Hause, Halt/Druckpunkte/Drehbarkeit prüfen.

 

2) Systeme verstehen: Boxspring vs. Lattenrost

Boxspring

  • Aufbau: Federnder Unterbau (Federsystem im Kasten) + Matratze, oft Topper obenauf.

  • Typische Eigenschaften: gleichmässiges Nachgeben, etwas „ruhiger“ Liegecharakter – je nach Federtyp (z. B. Taschenfeder) sehr punktelastisch und gut durchlüftet.

Lattenrost / Tellerrost

  • Aufbau: Federleisten oder Teller in einem Rahmen (teilweise zoniert/verstellbar).

  • Typische Eigenschaften: fein justierbar, lässt Matratzen-Eigenschaften gezielt unterstützen (Schulter softer, Mitte tragend).

Merke: Beide Systeme können sehr gut funktionieren – entscheidend sind Matratzenwahl, Zonen und die Passung zum Unterbau.

 

3) Ergonomie-Bilder: Was „richtig liegen“ heisst

  • Seite: Schulter sinkt, Taille getragen, Wirbelsäule gerade.

  • Rücken: LWS ohne Hohlraum, die Matratze bildet das Doppel-S nach.

  • Zu hart → Druck auf Schulter/Becken, Arme schlafen ein. Zu weich → LWS hängt durch.

 

4) Material-Paarungen: Welche Matratze passt auf welchen Unterbau?

Materialeigenschaften (Punktelastizität, Durchlüftung, Feuchtehandling).

Matratze

Eigenschaften

Geeignete Unterbauten

Hinweise aus der Praxis

Taschenfederkern

Sehr gute Belüftung, gute Anpassung; dämpft Bewegung besser als offener Federkern.

Boxspring-Unterbau oder Latten/Tellerrost

Bei Paaren oft ruhig; für Schwitzer:innen attraktiv.

HR/HRC-Schaum

Luftdurchlässig, formstabil, elastisch; Feuchtehandling variabel.

Latten/Tellerrost oder fester Boxspring

Zonenbilder gut steuerbar (Schulter/Mitte).

Latex

Punktelastisch, körpernah; wasserabweisend (Feuchte nur via Kanäle), nicht bei Latex-Allergie.

Tragfähiger Latten/Tellerrost

Klimafragen beachten; wer stark schwitzt, sorgfältig testen.

Visko

Thermoelastisch, druckentlastend; schwaches Feuchte-Handling, ungeeignet bei starkem Schwitzen/Übergewicht.

Meist Latten/Tellerrost

Im Boxspring eher „zu ruhig/warm“; nur gezielt einsetzen.

 

5) Doppelbett-Lösungen: Ruhiger schlafen zu zweit

  • 2×90 cm Matratzen auf zwei Lattenrosten übertragen weniger Bewegung; jede Person wählt ihren Härtegrad. Topper verbindet die Liegefläche.

  • Breite & Höhe: min. 180 cm (Doppel), Höhe 40–50 cm – bequemes Ein-/Aussteigen.

 

6) Bettklima & Pflege: Trocken-warm statt tropisch

  • Raumklima: 16–20 °C, > 40 % Luftfeuchte, Stosslüften; Bett nicht an kalte Aussenwand.

  • Betthöhle: Wohlgefühl bei 30–31 °C und ca. 60 % – nicht „tropisch“. Klimaregulierende Decken/Matratzen & gute Zirkulation helfen.

  • Pflege: Bezug waschbar wählen; Matratze wenden & morgens auslüften (Feuchte raus, Milben in Schach). Lebensdauer Matratze ≈ max. 10 Jahre.

 

7) Entscheidungsmatrix & Mini-Test

7.1 Entscheidungsmatrix

Kriterium

Tendenz Boxspring

Tendenz Latten-/Tellerrost

Gefühl

sanft federnd, „Hotel-Charakter“

präzise einstellbar, differenziert zonierbar

Feintuning

via Matratzenwahl/Topper

via Zonen/Verstellung + Matratze

Klima

sehr gut mit Taschenfeder-Matratze

sehr gut mit luftigen Schäumen/Federkern

Rücken/Seite gemischt

oft angenehm, wenn Mitte trägt

sehr gut steuerbar (Schulter/Mitte)

Paar, ungleich schwer

funktioniert – 2×90 cm + Topper

funktioniert – 2×90 cm + Topper

Budget/Modularität

meist höherer Einstieg

breites Spektrum, gut nachrüstbar

7.2 Mini-Test (3 Fragen)

  1. Klimabedürfnis: Schwitze ich eher → gute Zirkulation priorisieren (z. B. Federkern/luftige Schäume).

  2. Hauptlage: Seitenlage braucht Schulter-Komfort, Mitte muss tragen.

  3. Zu zweit: Will ich weniger Bewegungsübertragung2×90 cm + Topper.

 

8) Probeliegen: 7-Punkte-Protokoll

  1. Seitenlinie (Foto/Spiegel): Ohr–Schulter–Becken gerade?

  2. Rückenbild: LWS ohne Hohlraum, Doppel-S fühlbar.

  3. Schulter/Mitte: Schulter sinkt, Mittelzone trägt.

  4. Druckspitzen: Keine Hotspots an Schulter/Becken.

  5. Drehbarkeit: Umdrehen fällt leicht (Bett bremst nicht).

  6. Kissenhöhe: Rücken eher flach, Seite höher (füllt den Nackenraum).

  7. Klima: Gefühl trocken-warm, nicht klamm.

 

9) Checklisten

A) Vor dem Kauf

  • Eigene Hauptlage/Beschwerden notiert ( ) · Klimabedürfnis (Schwitzer:in/Frierer:in) geklärt ( ) · Raumgrösse/Betthöhe (40–50 cm) geprüft ( )

B) Im Showroom

  • Ergonomiebilder geprüft (Seite/Rücken) ( ) · Lattenrost zur Matratze passend ( ) · Probeliegen wie zu Hause (mit Kissen) ( )

C) Zu zweit

  • 2×90 cm getestet ( ) · Topper probiert ( ) · Härtegrade individuell gewählt ( )

D) Pflege

  • Waschbarer Matratzenbezug ( ) · Wenden/Auslüften geplant ( )

 

10) FAQ

Ist Boxspring automatisch besser für den Rücken?
Nein. Gut ist, was
Schulter einsinken lässt und die Mitte trägt – das kann Boxspring oder Latten/Tellerrost leisten, wenn die Matratze passt.

Welche Lösung ist ruhiger im Doppelbett?
Meist
2×90 cm auf getrennten Lattenrosten; Topper verbindet die Fläche.

Was, wenn ich stark schwitze?
Auf
Durchlüftung achten (z. B. Taschenfederkern, luftige Schäume) und Betthöhlen-Klima trocken-warm halten.

Wie oft Matratze wenden/ersetzen?
Regelmässig
wenden und morgens auslüften; max. ~10 Jahre nutzen.

 

11) Hinweis: Probeliegen & Beratung im Brunaupark Zürich

Sie wollen Boxspring vs. Latten-/Tellerrost real vergleichen – mit Material-Paarungen, Kissenhöhen und Topper-Optionen? Im Showroom im Brunaupark Zürich können Sie in Ruhe probeliegen und Ihr individuelles Setup finden. Ab CHF 1’500.– sind Lieferung, Montage und Entsorgung inbegriffen (schweizweit). Wir beraten vor Ort, telefonisch oder per E-Mail.

 

12) Grundidee: Wie Sie richtig vergleichen

Vergleichen Sie nicht zuerst Marken, sondern Systemlogik:

  • Ergonomie: In Seitenlage muss die Schulter einsinken, die Mitte tragen; in Rückenlage darf die Lendenwirbelsäule nicht durchhängen – Ziel ist eine gerade Linie bzw. das Doppel-S der Wirbelsäule.

  • Punktelastizität & Zonen: Gute Matratzen geben nur dort nach, wo Druck entsteht (Schulter), und stabilisieren an anderer Stelle (Taille/Mitte).

  • Klima: Angenehm ist eine Betthöhlen-Temperatur von ca. 30–31 °C bei etwa 60 % relativer Feuchte – also trocken-warm statt „tropisch-feucht“. Materialien, die Luft zirkulieren lassen, helfen.

Mit diesem Raster lässt sich ein Boxspring genauso fair prüfen wie ein Setup aus Matratze + Lattenrost/Einlegerahmen.

 

13) Boxspring kurz erklärt – Aufbau, Stärken & Grenzen

Aufbau (typisch): Federkern-Unterbau („Box“), darauf eine Matratze – häufig ebenfalls mit Taschenfedern –, oben optional ein Topper. Die Bauhöhe sorgt für eine komfortable Einstiegshöhe, das Liegegefühl ist oft ruhig-elastisch mit etwas „Feder-Feedback“.

Stärken:

  • Komfortable Höhe – Aufstehen/Zubettgehen fällt leicht (relevant bei Mobilität/Grösse). Für Betten empfiehlt sich generell eine Höhe von ca. 40–50 cm; Boxspring liegt oft am oberen Rand bzw. darüber, was viele als angenehm empfinden.

  • Durchlüftung: Taschenfedern zirkulieren Luft sehr gut – eine gute Basis für ein trocken-warmes Bettklima (die konkrete Matratze entscheidet).

  • Homogenes Set-Feeling: Als Paket konzipiert; oft stimmig abgestimmt.

Grenzen:

  • Feintuning: Je nach Modell lässt sich die Schulterfreiheit/Mittelzone weniger präzise nachrüsten als bei hochqualitativen Lattenrost-Systemen (Ausnahme: modulare Boxspring-Konzepte).

  • Gewicht & Pflege: Mehr Masse, schwerer zu bewegen; Bezug/Topper sollten abnehm-/waschbar sein – prüfen! Waschbare Bezüge sind generell empfehlenswert.

  • Bewegungsübertragung: Bei durchgehender 180-cm-Matratze spüren Partner Bewegungen eher – zwei getrennte Kerne sind ruhiger (siehe Abschnitt Doppelbett).

Kurz: Boxspring liefert „alles aus einem Guss“, mit sehr guter Luftzirkulation (Taschenfeder) und komfortabler Höhe. Entscheidend bleibt die Matratze – insbesondere Schulterkomfort und tragende Mitte.

 

14) Lattenrost/Einlegerahmen + Matratze – Aufbau, Stärken & Grenzen

Aufbau: Ein Lattenrost/Einlegerahmen (verstellbare Federleisten oder Teller) trägt die Matratze. Qualität und Abstimmung sind zentral: Der Rahmen sollte die Eigenschaften der Matratze unterstützen, idealerweise verstellbar sein.

Stärken:

  • Feinjustage: Schulterzone, Mittelzonen-Tragkraft & Randstabilität lassen sich in guten Systemen sehr gezielt einstellen – hilfreich bei Seitenlage und asymmetrischen Körpern.

  • Modularität: Matratze lässt sich unabhängig vom Rahmen wechseln; gut bei Gewichts-/Bedürfnisänderungen.

  • Gewicht/Handhabung: Meist leichter zu bewegen; Bezüge der Matratze oft abnehm-/waschbar.

Grenzen:

  • Abstimmungsbedarf: Rahmen und Matratze müssen zusammenpassen – sonst verschenkt man Potenzial.

  • Optik/Höhe: Ohne Bettkasten ist das Bild „leichter“; Einstiegshöhe variiert. Wer die sehr hohe Sitzkante eines Boxsprings liebt, muss hier bewusst planen (Rahmenhöhe, Auflage, Matratzenhöhe).

Kurz: Das System punktet mit Feintuning und Modularität. Ergonomisch lässt sich sehr präzise arbeiten – ideal, wenn die Schulterzone wirklich einsinken soll und die Mitte tragend bleibt.

 

15) Ergonomie, die zählt: Wirbelsäule, Schulter, Taille, Kissen

Alles steht und fällt mit dem Liegebild:

  • Rückenlage: Kein Hohlraum in der Lendenwirbelgegend; die Matratze bildet das Doppel-S nach. Zu weich → Durchhängen; zu hart → Druckspitzen.

  • Seitenlage: Schulter muss tiefer; Taille wird getragen; Wirbelsäule verläuft waagrecht. Punktelastische Matratzen sind hier im Vorteil.

  • Kissen (50×70 cm) stützt Kopf/Nacken, nicht die Schulter – Höhe zur Hauptlage; in Rückenlage flacher, in Seitenlage etwas höher.

Trugschluss „hart = gesund“: Harte Matratzen sind nicht per se besser. Schwerere Menschen brauchen tragfähige Kerne, Leichtgewichte Einsinktiefe – besonders in der Schulterzone.

 

16) Bettklima & Durchlüftung: ruhig, trocken-warm statt feucht-kühl

Wohlbefinden entsteht in einer Betthöhle von ca. 30–31 °C und ~60 % rel. Feuchte. Tropisch-feuchte Bedingungen (85 %) führen zu unruhigem Schlaf. Luftige Taschenfedern und offenporige HR/HRC-Schäume fördern Zirkulation; waschbare Bezüge und morgens offen lassen helfen, nachts gespeicherte Feuchte abzugeben.

  • Boxspring (Taschenfeder): Pluspunkt Luftwechsel – gutes Fundament für trocken-warmes Gefühl.

  • Lattenrost + Matratze: Je nach Kern (z. B. HR/HRC-Schaum, Taschenfeder) ebenfalls sehr luftig; der Rahmen erlaubt häufig zusätzliche Belüftung von unten.

Vorsicht bei Visko/Memory: Druckentlastend, aber träge Feuchteabgabe – für starke Schwitzer:innen weniger geeignet.

 

17) Materialien im System: Federkern, HR/HRC-Schaum, Latex, Visko

Die wichtigsten Matratzentypen – diese gelten systemunabhängig (Boxspring wie Lattenrost):

  • Taschenfederkern: sehr gute Belüftung, punktuelle Anpassung; moderne Taschenfedern dämpfen Bewegungen sauber.

  • HR/HRC-Schäume: elastisch, luftig, planbar; oft ideal für Schulterkomfort + mittige Tragkraft.

  • Latex: sehr punktelastisch, fühlt sich körpernah an; Feuchte läuft über Luftkanäle/Bezug ab – nicht für jede Person ideal. Bei Latex-Allergie natürlich nicht.

  • Visko/Memory: thermoelastisch, beruhigt Bewegungen, kann aber wärmer wirken und Feuchte langsamer abgeben. Für Schwitzer:innen meist 2. Wahl.

Merksatz: Materialnamen sind zweitrangig – zählen tun Liegebild (Schulter rein, Taille getragen) und Klimagefühl (ruhig, trocken-warm).

 

18) Doppelbett-Setup: 2×90 cm, Bewegungsübertragung & Topper

Im Doppelbett schlafen Sie meist ruhiger mit zwei 90-cm-Matratzen auf zwei Rahmen: Bewegungen übertragen sich weniger; jede:r bekommt die passende Stütze. Ein Topper verbindet die Liegefläche und schliesst die Fuge – Feintuning, kein Ersatz für fehlende Ergonomie. Das gilt für Boxspring (zwei Boxen, zwei Matratzen + Topper) wie für Lattenrost (zwei Rahmen + zwei Matratzen + optionaler Topper).

 

19) Einstiegshöhe, Stabilität, Optik & Stauraum – was „drumherum“ zählt

  • Einstiegshöhe: Boxspring ist meist höher; beim Lattenrost hängt die Höhe von Rahmen + Matratze ab. 40–50 cm dient in der Praxis als gute Orientierung.

  • Stabilität/Traglast: Beide Systeme erreichen hohe Werte – entscheidend ist die Qualität (Rahmen, Kantenstabilität, Federpaket, Schaumdichte).

  • Optik/Haptik: Boxspring wirkt „möblierter“, der klassische Rahmen mit Lattenrost „leichter“.

  • Stauraum: Bei Lattenrost-Betten sind Schubladen/Bettkästen einfacher; Boxspring bietet je nach Aufbau weniger Stauraum.

 

20) Pflege & Lebensdauer – was das System wartungsarm macht

Es empfiehlt sich:

  • Matratzenbezug abnehm-/waschbar wählen; Bett morgens offen lassen (Feuchteabgabe).

  • Wenden der Matratze (falls möglich) bei jedem Bettwäschewechsel oder alle paar Monate; im Sommer im Schatten draussen lüften; nicht ausklopfen. Lebensdauer: ca. 10 Jahre.

  • Bett auf Füssen: bessere Zirkulation, kein „Bodendurchzug“.

Für Boxspring gilt zusätzlich: Topper-Hygiene beachten (abnehmbarer Bezug, Waschbarkeit); beim Lattenrost: Funktion der Leisten/Teller und Einstellungen gelegentlich prüfen.

 

21) Für wen was? Typische Profile & Entscheidungshilfen

Sie tendieren zu Boxspring, wenn …

  • Sie eine höhere Sitz-/Einstiegskante schätzen (Komfort, Körpergrösse, Knie/Hüfte).

  • Sie ein ruhig-elastisches Liegegefühl mit guter Luftzirkulation mögen (Taschenfeder).

  • Sie die „aus einem Guss“-Anmutung bevorzugen und weniger einzeln nachjustieren möchten.

Sie tendieren zu Lattenrost/Einlegerahmen, wenn …

  • Sie Feintuning an Schulter/Mitte wünschen (Seitenlage, breitere Schultern, spezifische Rückenprofile).

  • Sie Modularität schätzen (Matratze unabhängig tauschen).

  • Sie ein leichteres Bett (Pflege/Umzug) bevorzugen.

Unabhängig vom System gilt:

  • Seitenschläfer:innen brauchen Schulterkomfort + tragende Mitte, Punktelastik und das richtige Kissen (50×70 cm).

  • Schwitzer:innen sollten Materialien mit guter Zirkulation wählen; Visko ist oft zu warm. Trocken-warm ist das Ziel, nicht „feucht-kühl“.

  • Doppelbett: Zwei Kerne auf zwei Rahmen – ruhiger. Topper schliesst die Fuge.

 

22) Einkauf mit Plan: Probeliegen Schritt für Schritt

Kurz gesagt: Probeliegen ist das A und O. So gehen Sie strukturiert vor:

  1. Anliegen klären: Hauptlage (Seite/Rücken), Wärmeprofil (Frierer:in/Schwitzer:in), Rücken/Nacken-Themen.

  2. Zwei bis drei Setups side-by-side testen – einmal Boxspring, einmal Lattenrost (jeweils passend zur Lage).

  3. Check Rückenlage: LWS liegt an, kein Hohlraum. Seitenlage: Schulter sinkt, Taille trägt; Blick mit Kissen gerade nach oben.

  4. Klima fühlen: Nach einigen Minuten sollte es ruhig, trocken-warm wirken (nicht feucht-kühl).

  5. Umdrehkomfort: Fällt Positionswechsel leicht? Zu weiche Betten behindern, zu harte zwingen zu häufigen Lagwechseln.

  6. Pflege/Alltag: Waschbare Bezüge, Lüftungsroutine, Lebensdauer und Umtauschmöglichkeiten klären.

 

23) Unaufdringlich hilfreich: Live vergleichen im Brunaupark Zürich

Viele Unterschiede spüren Sie erst im Direktvergleich. In unserem Showroom von moebelverkauf.ch und schlafpro.ch im Brunaupark Zürich testen Sie Boxspring-Varianten neben Lattenrost/Einlegerahmen – mit passenden Matratzenkernen, verstellbaren Kissenhöhen (50×70 cm) und auf Wunsch einem Seitenfoto auf Matratzenhöhe zur Ergonomie-Kontrolle. Wir reservieren Ihnen gern einen persönlichen Termin, damit wir uns ohne Zeitdruck Ihrem Anliegen widmen können – Schweizerdeutsch, Hochdeutsch, Englisch, Schwedisch, Italienisch, Französisch, Albanisch. Sie parkieren direkt vor Ort im Parkhaus Brunaupark. Ab CHF 1’500.– sind Lieferung, Montage und Entsorgung schweizweit inbegriffen; Zügel-Support bis hin zu kompletten Zügelaktionen übernehmen wir nach Absprache mit unserem eigenen Team.

 

24) Fazit

Boxspring glänzt als stimmiges Gesamtsystem mit guter Belüftung (Taschenfeder) und angenehmer Einstiegshöhe – die Matratze entscheidet über Schulterkomfort und Tragkraft. Lattenrost/Einlegerahmen punktet mit Feintuning und Modularität – besonders stark, wenn Seitenlage dominiert und die Schulter wirklich frei arbeiten soll. In jedem Fall gilt: Ergonomie (gerade Wirbelsäule), Punktelastizität und ein trocken-warmes Bettklima sind die eigentlichen Gewinner – nicht der Systemname. Probeliegen im Direktvergleich macht die Entscheidung leicht – und sorgt dafür, dass Sie nachts loslassen und morgens wirklich frisch sind.

Schlussgedanke: Es gibt kein „besseres“ System, sondern die bessere Passung. Wenn Lattenrost bzw. Einlegerahmen und Matratze gemeinsam Ihr Ergonomiebild treffen und das Klima stimmt, liegen Sie richtig – unabhängig davon, ob darunter Federn, Leisten oder Teller arbeiten.

Brunaupark Zürich – bequem einkaufen, schnell parkieren, Beratung gleich vor Ort

Der Brunaupark liegt auf der linken Zürichsee-Seite am linken Sihlufer – mit Parkplätzen direkt vor Ort im Parkhaus Brunaupark. Hier finden Sie einen grossen Migros für den täglichen Bedarf und einen grossen JUMBO für Heimwerken, Wohnen und Garten. So kombiniert der Brunaupark Lebensmittel, Haushalt und Do-it-yourself (DIY) an einem Ort – kurze Wege, alles unter einem Dach.

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Für Kundinnen und Kunden von moebelverkauf.ch und schlafpro.ch bedeutet das: Beratung und Probeliegen im Brunaupark lassen sich bequem mit dem Einkauf verbinden – Sie parkieren direkt vor Ort im Parkhaus Brunaupark, nutzen die kurzen Wege und kombinieren Ihren Termin auf Wunsch mit Besorgungen bei Migros oder JUMBO.

Wir beraten Sie gern vor Ort sowie telefonisch oder per E-Mail – in Schweizerdeutsch, Hochdeutsch, Englisch, Schwedisch, Italienisch, Französisch und Albanisch.

 

Unser Ansatz: All-Inclusive – damit es einfach bleibt!

Ab CHF 1’500.– sind Lieferung, fachgerechte Montage und Entsorgung schweizweit inbegriffen – für diese Leistungen fallen keine zusätzlichen (versteckten) Kosten an.

Zusatzservices nach Absprache: Wir unterstützen Sie beim Zügeln oder übernehmen die Zügelaktion komplett – mit unserem hauseigenen, erfahrenen Team.

Kontaktieren Sie uns – wir sind gerne für Sie da.



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